Zuku_KI
Das Planspiel
Spieler*innen: 12 bis 33 (inkl. Moderation und Presse-Rolle)
Spieldauer: ca. 4 Schulstunden (ca. 3 Zeitstunden)
Altersstufe: ab Klasse 8
Ziel des Planspiels Zuku_KI – Umweltschutz trifft KI. ist es, dass junge Menschen sich mit der Wechselwirkung zwischen Umweltschutz und Künstlicher Intelligenz (KI) auseinandersetzen. Sie werden in Form verschiedener Rollen in einen Expert*innenrat einberufen, um zu diskutieren, unter welchen Bedingungen der Bau eines neuen KI-Rechenzentrums mit dem Umwelt- und Klimaschutz vereinbar ist. Die Teilnehmenden besprechen zudem grundsätzliche Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz für den Umweltschutz.
Im Planspiel schlüpfen Schüler*innen in die Rollen verschiedener Expert*innen wie zum Beispiel:
- Vertreter*in einer Umweltorganisation
- Mitarbeiter*in eines KI-Start-ups mit Fokus auf Umweltschutz
- Wissenschaftler*in oder
- Bürgermeister*in
um die unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen.
Das Planspiel umfasst neben den Materialien zur Durchführung des Planspiels auch Begleitmaterial zur thematischen Einarbeitung in den Themenkomplex Umweltschutz und Künstliche Intelligenz sowie eine Abschlussreflexion.
Digitale Austauschtreffen mit anderen Teilnehmenden begleiten das Programm Zuku_KI und werden durch regelmäßige Tipps zur Umsetzung, weiterführende Informationen und Materialien ergänzt.
Bestandteile des Planspiels
- Digitale Präsentation zur thematischen Einführung
- Hintergrundinformationen
- Spielanleitung und Ablaufplan
- Infoblatt zum Spielszenario
- 10 Rollen-Booklets mit unterschiedlichen Perspektiven und Argumenten, inkl. jeweils
- ein begleitendes Video mit einem Expert*innen-Interview
- Planspielszenario in Kurzform
- kurze Anleitung „Wie verhalte ich mich in meiner Rolle?“
- weiterführende Infos und Links
- Anleitung für Moderation- und Presse-Rolle
- Tischaufsteller für Rollen des Expert*innenrats
- Anleitung für eine Abschlussreflexion, um die Kompromisse und Handlungsempfehlungen festzuhalten
- Infoblatt für Schüler*innen: „Was kann ich tun?“
Das Planspiel als Methode
Die Methode des Planspiels macht die Komplexität realer Interessenkonflikte für junge Menschen erfahrbar. Schüler*innen stärken durch ihre Teilnahme zentrale Zukunftskompetenzen wie kritisches Denken, Kommunikations- und Dialogfähigkeit sowie die Kompetenz zum Perspektivwechsel, indem sie unterschiedliche Interessen abwägen und gemeinsam Lösungen finden. Sie entwickeln außerdem soziale Kompetenzen wie Team- und Kooperationsfähigkeit, Kompromissbereitschaft und erleben demokratische Entscheidungsprozesse sowie die Verantwortung für nachhaltiges Handeln.


